Bayerischer Radsportverband e.V.

PASSION RADSPORT IN BAYERN

MTB-Nachwuchs aus dem Spessart im Aufwind

230 begeisterte Teilnehmer beim Regionalentscheid in Waldaschaff

Bei tollen äußeren Bedingungen begrüßte am vergangenen Freitag das Waldaschaffer Biketeam gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Grimm und Schulleiter Joachim Brand 230 junge Mountainbiker von 20 unterfränkischen Schulen zum Regionalentscheid in der Spessartgemeinde. Das junge KSV-Biketeam um Fachwart Andi Brehm kooperiert seit Jahren erfolgreich mit der Grund- und Mittelschule in Sachen Radsport und Nachwuchsförderung.

Brehm ist stolz auf die Radsportabteilung und auf die Begeisterung des Waldaschaffer Bike-Nachwuchses: „Wir haben jeden Mittwochabend 20-25 Kinder und Jugendliche beim Training.“ Darunter natürlich auch zahlreiche Grund- und Mittelschüler der Schule Waldaschaff, die unter der Woche bereits vier Stunden Radsport als Arbeitsgemeinschaft oder differenzierten Sportunterricht belegen können. „Die Neuntklässer können bei uns Mountainbiken auch als Qualifach wählen“, berichtet Stützpunktleiter Brand.

„Mega-cooler Rennkurs!“ „Mir haben am besten die vielen Anlieger und Steilkurven gefallen!“ Solche Aussagen der Teilnehmer freuten am meisten den Streckendesigner Christian Schnack. Der ehemalige Motocrossfahrer hatte seit Wochen gemeinsam mit Andi Brehm und mit Unterstützung von Gemeindearbeitern die bestehende Rennstrecke verfeinert und ausgebaut. Überhaupt sorgte das gesamte KSV-Organisationsteam zusammen mit Lehrern, Schülern und Eltern für eine tolle Atmosphäre. Es gab reichlich Essens- und Getränkestände, eine professionelle elektronische Zeitnahme, bei der Siegerehrung Pokale, Urkunden und Preise für die Jugendlichen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die eigens engagierte D-Jane Carina Hasenstab. Angefeuert wurden die Sportler auch von den Schulklassen der Grund- und Mittelschule, die zu den Rennen mit ihren Lehrern an die Strecke kamen und für Stimmung sorgten.

Bei den Mannschaftswettbewerben im Mountainbiken müssen die Jugendlichen zunächst einen Hindernisparcours bewältigen. Fehler werden in Strafsekunden umgerechnet und im anschließenden Cross-Country-Rennen auf einem 1,8 Kilometer langen Rundkurs über mehrere Runden auf die Endzeit hinzuaddiert. Pro Team starten maximal fünf Schüler, die Zeit der schnellsten drei Starter ergibt die Mannschaftszeit. Oberste Priorität bei diesen Wettbewerben hat die Sicherheit. Der Parcours und die Rennstrecke wurden so gebaut, dass selbst Anfänger nicht überfordert und auch die „Jung-Profis“ ihren Spaß hatten.

Für die medizinische Absicherung der Veranstaltung war die Bergwacht vor Ort. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass inzwischen viele Schulen am Untermain und im Spessart den Waldaschaffern nacheifern und eigene Radgruppen an den Schulen installiert haben.

Teamwertungen im Überblick:

AK Jungen II (2001-2003), 8 Teams:
1. Joh.-Schöner-Gymnasium Karlstadt
2. Wilh.-Sattler-Realschule Schweinfurt
3. Rhön-Gymnasium Bad Neustadt

AK Jungen III (2003-2004), 21 Teams:
1. Wilh.-Sattler-Realschule Schweinfurt
2. Mittelschule Waldaschaff
3. Riemenschneider-Gymnasium Würzburg

AK Jungen IV (2005 und jünger), 9 Teams:
1. Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg
2. Mittelschule Faulbach
3. Wilh.-Sattler-Realschule Schweinfurt

AK Mixed II, 1 Team:
1. Joh.-Schöner-Gymnasium Karlstadt

AK Mixed III, 5 Teams:
1. Realschule Höchberg
2. Mittelschule Waldaschaff
3. Kreuzbergschule Bischofsheim

AK Mixed IV, 4 Teams:
1. Riemenschneider-Gymnasium Würzburg
2. Wern.-v.-Siemens Realschule Neustadt
3. Gustav-Wöhrnitz-Mittelschule Lohr