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Felix Engelhardt schnupperte Klassiker-Luft in Gent-Wevelgem

Am vergangenen Sonntag war Felix Engelhardt mit der Nationalmannschaft beim Nationscup Gent-Wevelgem in Belgien. Um 9:00 ging das Starterfeld auf die 118km lange Strecke, welche ähnlich verlief wie bei den Profis einige Stunden später. Das Peloton musste ebenfalls die harten Anstiege Kemmelberg und Monteberg bezwingen. Auf den ersten 50km war das Tempo enorm hoch und das Rennen von vielen Stürzen geprägt, Felix blieb aber verschont und konnte gut mit dem Tempo mitgehen. Doch als das Rennen das erste Mal am Kemmelberg ankam, hatte Felix einen Defekt und wurde kurz zum Anhalten gezwungen. Dadurch verlor er einiges an Zeit und somit auch an Positionen im Rennen.

Da sich das Feld in der Zwischenzeit geteilt hatte und immer mehr kleinere Gruppen entstanden waren, fand sich Felix im hinteren Teil der zweiten größeren Gruppe wieder. Er beendete das Rennen auf den 91. Platz.

 

Im Ziel fasste Felix das Rennen noch einmal zusammen, „Ich bin ich soweit zufrieden, Defekte gehören auf dem Pavé dazu und bleiben nicht aus. Außerdem habe ich schon damit gerechnet, dass eine Woche nach dem Trainingslager die Form noch nicht spitze ist. Ansonsten erging es auch den anderen Nationalfahrern nur unwesentlich besser, wobei Marius Mayrhofer 36. wurde als bester Deutscher. Ich hoffe, dass der Trainingsschub bis zum GP Bob Jungels einsetzt und ich bis dahin bessere Beine habe.“